
Qualifizierung für (angehende) Trainer*innen der Erwachsenenbildung mit Fokus auf Rassismuskritik und Empowerment
Themen & Termine
16.-18.11.2023
Intersektionalität
Ely Almeida & Thanushiya Balan
14.-16.12.2023
Grundlagen der rassismuskritischen Bildungsarbeit
Adama Ouattara & Ely Almeida
15.-17.02.2024
Empowerment & Powersharing
Laura Schrader & Senja Katharina Brütting
14.-16.03.2024
Konzeption & Gestaltung von Bildungsangeboten
Carina Flores & Ely Almeida
25.-27.04.2024
Trainer*innenrolle & Reflexion
Adama Outtara & Ely Almeida
Die Module finden in Magdeburg statt. Sollten keine Veranstaltungen in Präsenz möglich sein (z.B. coronabedingte Bestimmungen), werden die Module online/digital via Zoom durchgeführt.
Bei erfolgreicher Teilnahme schließt die Qualifizierung mit einem Zertifikat ab.
Zielgruppe
Die Weiterbildung richtet sich an erwachsene Black & Brown people/BIPoC* (mit eigener oder familiärer Flucht-/Migrationsbiografie, die in Deutschland von Rassismus betroffen sind) und:
- in den ostdeutschen Bundesländern leben und politisch bzw. aktivistisch engagiert sind oder sich engagieren möchten
- in der rassismuskritischen Erwachsenenbildung als Trainer*innen tätig werden wollen
Unsere Erwartungen & Wünsche
• Bereitschaft zur Selbstreflexion (insbesondere in Bezug auf die eigene Sozialisation
und Privilegien in der Gesellschaft)
• Teilnahme an allen 5 Modulen (Donnerstag bis Samstag)
• Vor- und Nachbereitung zwischen den Modulen (mind. ein Treffen in Peergruppen)
• Interesse und/oder Vorerfahrung im Bereich der politischen Bildung/Seminarleitung
• machtkritisches Denken und Handeln, diskriminierungssensibler Umgang mit
Mitmenschen, Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensrealitäten und
Positioniertheiten
• Interesse an den Inhalten und selbstständiges weiterführendes Lesen zu relevanten
Themen
• Sprachniveau von mind. B2 in deutscher Lautsprache
• Fehlertoleranz und Sensibilität den anderen Teilnehmer*innen gegenüber
Teilnahmegebühr & Fahrtkosten
500,00 €* (Menschen mit festem stabilem Einkommen)
250,00 €* (Menschen mit niedrigem Einkommen)
*inkl. Übernachtung im Doppelzimmer & vegane Verpflegung
Wir bemühen uns um die Einrichtung von ein bis zwei kostenfreien Plätzen.
Eine Teilnahme soll nicht an der Teilnahmegebühr scheitern. Falls es Euch nicht möglich ist, die Teilnahmegebühr in der angegebenen Höhe und/oder die Fahrtkosten zu zahlen, dann sprecht uns bitte an, wir finden Wege und Lösungen.
Für eine gerechte und solidarische Umverteilung: Menschen mit stabilem Einkommen können gerne mehr zahlen können, um Menschen mit niedrigem/keinem Einkommen zu unterstützen.
Wir haben ein begrenztes Budget für Fahrtkosten, daher freuen wir uns, wenn Menschen mit stabilem Einkommen die Fahrtkosten selber tragen.
Sprache / Barrierefreiheit / Kinderbetreuung / Awareness
Die Veranstaltungen finden in deutscher Lautsprache (Niveau B2 und höher) statt.
Seminarräume und Unterkünfte befinden sich an einem Ort, sind barrierearm, rollstuhlgerecht und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Kinderbetreuung kann bei Bedarf angeboten werden, sollte eine Teilnahme sonst nicht möglich sein.
Die Module werden von einer Awareness-Person (Schwarze FLINTA*) begleitet.
*FLINTA = Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, trans und agender Personen
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt im Rahmen eines schriftlichen Bewerbungsverfahrens online hier:
https://form.jotform.com/232483036020343
Bewerbungsfrist: 12. Oktober 2023
Die Plätze sind auf 15 Teilnehmer*innen begrenzt. Aufgrund der begrenzten Anzahl der Plätze und einer vermutlich höheren Nachfrage werden wir voraussichtlich eine Auswahl treffen müssen. Dabei werden u.a. folgende Faktoren berücksichtigt: die Motivation & Ziele, Bezug zu Ostdeutschland, Mehrfachmarginalisierungen (wie z.B. class, race & gender), bisherige Zugänge zu Bildungsangeboten, Vielfalt/Diversität/Zusammensetzung der Gruppe, …
Wir ermutigen ausdrücklich Menschen, die mehrfache Diskriminierungserfahrungen machen und insbesondere dark-skinned Personen (afro-, asiatisch- oder indigen diasporisch), sich zu bewerben, da diese häufig unterrepräsentiert sind und unsichtbar gemacht werden.
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