Wir vernetzen und stärken (post-)migrantische und rassifizierte Communities in Ostdeutschland.
Gemeinsam machen wir diskriminierende, ausgrenzende und unsichtbar machende Strukturen sichtbar und bekämpfen sie.
Dafür schaffen wir rassismuskritische Räume für Bildung, Austausch und Repräsentation – und fördern soziale und politische Teilhabe.

Offener Brief an Bundeskanzler und Länder-Chef*innen: Schützen Sie die Menschen, bevor Rechtsextreme mitregieren

Schützen Sie die Menschen, bevor Rechtsextreme mitregieren!

In Sachsen-Anhalt könnte in den kommenden Wochen erstmals eine Partei mitregieren, deren Landesverband vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Sie würde über Polizei, Schulen und Sicherheit mitentscheiden. Ein Konzept zum Schutz der Menschen, die davon bedroht wären, gibt es bis heute nicht.

Deshalb haben sich die TGD, BKMO, DaMOst und LAMSA mit einem offenen Brief an den Bundeskanzler und die Regierungschef*innen der Länder gewandt. Anlass war die Ministerpräsidentenkonferenz am 22. Oktober.
Der Offene Brief mitsamt unserer Forderungen ist hier nachzulesen.

Arbeitsmarkt in Ostdeutschland: Community Coaches als Brücke zwischen Arbeitssuchenden mit Migrations- und Fluchtgeschichte und Unternehmen

Fachkräftemangel auf der einen Seite, Arbeitssuchende mit Migrations- und Fluchtgeschichte auf der anderen – und doch finden sie oft nicht zusammen. Das Projekt „Step by Step“ zeigt mit dem Community-Coaching-Ansatz, wie diese Lücke erfolgreich geschlossen werden kann. Damit diese Brückenstruktur nachhaltig wirkt, fordert die Projektleitung eine gesicherte Finanzierung über das Jahr 2027 hinaus.

Hier mehr über die Publikation „Step by Step | Start in den Job durch Community Coaches – Erste Erkenntnisse (Mai 2026)“ erfahren.

Statement zum Umbau des Programms “Demokratie leben!”

Ende März hat das Familienministerium angekündigt, Förderungen aus dem Programm "Demokratie leben" Ende des Jahres 2026 auslaufen zu lassen. Betroffen davon sind etwa 200 Projekte - so auch ein Projekt von DaMOst e.V. und MigraNetz Thüringen e.V., sowie die Projekte zahlreicher Partner*innenorganisationen.

Eter Hachmann, Vorsitzende von DaMOst e.V., über den Umbau des Programms "Demokratie leben!". Das ganze Statement ist hier nachzulesen.

Gutachten beleuchtet Hintergründe der Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen

Ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Dr. Felix Hoffmann (Technische Universität Chemnitz, Rat für Migration e.V.) arbeitet die Hintergründe der im März 2024 erfolgten Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen e.V. (DSM) auf. Das Ergebnis: Der Verband wurde nach Einschätzung des Gutachtens unrechtmäßig in die Insolvenz getrieben – mit weitreichenden Folgen für die Integrations- und Zivilgesellschaftspolitik im Freistaat Sachsen.

Kurzfilm

Die Filmemacherin Claudia Tuyết Scheffel begleitete 2023 vier junge Menschen auf (post-) migrantischen Erinnerungsreisen nach Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Eisenach und Halle (Saale). Dabei erzählen die Protagonist*innen von der Verwebung persönlichen und kollektiven Erinnerns. Hieraus entstanden Fragen: Wozu Erinnerungen? Warum (post-) migrantisches Erinnern? Wozu Erinnerungskultur? Dies und anderes zeigt der Film.

Ausstellung:

Die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ zeigt junges, (post-) migrantisches und BI_PoC-Engagement in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen.

Podcast

In dieser Episode ist Hamidou Maurice Bouguerra von DaMOst zu Gast bei „halt@zusammen“ von Gegen Vergessen – Für Demokratie. Wir sprechen darüber, wie gesellschaftliche Dialogräume von (post-) migrantischen Perspektiven profitieren, teilen Einblicke in unsere politische Arbeit in Ostdeutschland und diskutieren, wie wir dem völkisch-nationalistischen Populismus der extremen Rechten entgegenwirken können.

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Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Solidarität bekunden allein hilft uns nur bedingt weiter.
Solidarität heißt Unterstützung. Hilfe heißt auch finanzielle Unterstützung.

Als Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland setzten wir uns für die Interessen der (post-) migrantischen Communities sowie geflüchteter Menschen im Osten ein und unterstützen deren antirassistische Kämpfe. Jeder Euro zählt.