Wir vernetzen und empowern (post-) migrantische und rassifizierte Communities in Ostdeutschland, indem wir unsichtbarmachende, diskriminierende und verdrängende Strukturen offenlegen, kritisieren und bekämpfen. Dies geschieht durch die Schaffung von rassismuskritischen (Repräsentanz- und Bildungs-) Räumen sowie sozialer und politischer Teilhabe.

Gutachten beleuchtet Hintergründe der Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen

Ein Gutachten des Politikwissenschaftlers Dr. Felix Hoffmann (Technische Universität Chemnitz, Rat für Migration e.V.) arbeitet die Hintergründe der im März 2024 erfolgten Insolvenz des Dachverbands Sächsischer Migrant*innenorganisationen e.V. (DSM) auf. Das Ergebnis: Der Verband wurde nach Einschätzung des Gutachtens unrechtmäßig in die Insolvenz getrieben – mit weitreichenden Folgen für die Integrations- und Zivilgesellschaftspolitik im Freistaat Sachsen.

Statement zum Umbau des Programms “Demokratie leben!”

Ende März hat das Familienministerium angekündigt, Förderungen aus dem Programm "Demokratie leben" Ende des Jahres 2026 auslaufen zu lassen. Betroffen davon sind etwa 200 Projekte - so auch ein Projekt von DaMOst e.V. und MigraNetz Thüringen e.V., sowie die Projekte zahlreicher Partner*innenorganisationen.

Eter Hachmann, Vorsitzende von DaMOst e.V., über den Umbau des Programms "Demokratie leben!". Das ganze Statement ist hier nachzulesen.

Wanderausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ in Halle

Am 18.03.2026 haben wir im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus die Wanderausstellung “Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten” im Stadtmuseum Halle eröffnet.

Die Ausstellung präsentiert eindrucksvoll die Geschichten von neun bemerkenswerten Initiativen und Persönlichkeiten aus den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sie beleuchtet das (post-)migrantische sowie BI_PoC-Engagement in der Region und zeigt die Vielfalt sowie Kraft der Jugend in Ostdeutschland.

Kurzfilm

Die Filmemacherin Claudia Tuyết Scheffel begleitete 2023 vier junge Menschen auf (post-) migrantischen Erinnerungsreisen nach Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Eisenach und Halle (Saale). Dabei erzählen die Protagonist*innen von der Verwebung persönlichen und kollektiven Erinnerns. Hieraus entstanden Fragen: Wozu Erinnerungen? Warum (post-) migrantisches Erinnern? Wozu Erinnerungskultur? Dies und anderes zeigt der Film.

Ausstellung:

Die Ausstellung „Trotz allem! Postmigrantische Jugend bewegt den Osten“ zeigt junges, (post-) migrantisches und BI_PoC-Engagement in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen.

Podcast

In dieser Episode ist Hamidou Maurice Bouguerra von DaMOst zu Gast bei „halt@zusammen“ von Gegen Vergessen – Für Demokratie. Wir sprechen darüber, wie gesellschaftliche Dialogräume von (post-) migrantischen Perspektiven profitieren, teilen Einblicke in unsere politische Arbeit in Ostdeutschland und diskutieren, wie wir dem völkisch-nationalistischen Populismus der extremen Rechten entgegenwirken können.

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Solidarität bekunden allein hilft uns nur bedingt weiter.
Solidarität heißt Unterstützung. Hilfe heißt auch finanzielle Unterstützung.

Als Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland setzten wir uns für die Interessen der (post-) migrantischen Communities sowie geflüchteter Menschen im Osten ein und unterstützen deren antirassistische Kämpfe. Jeder Euro zählt.